Sonntag, 18. Februar 2018

Hüter der fünf Leben


Autorin: Nica Stevens

Inhalt:
Für die 17-jährige Vivien zählen die Sommertage, die sie bei ihrem Vater in einem kanadischen Nationalpark verbringt, zu den schönsten im Jahr. Doch dann begegnet sie dem gut aussehenden Liam, ihrem Freund aus Kindertagen, und nichts ist mehr wie zuvor. Scheinbar ohne Grund verhält er sich ihr gegenüber kühl und distanziert. Als sie durch Zufall das seltsame Brandmal auf seiner Brust entdeckt, wendet er sich ganz von ihr ab. Vivien beschließt, Liams Geheimnis zu lüften – und kommt ihm dabei gefährlich nahe …

Meinung:

Hüter der fünf Leben hörte sich schon geheimnisvoll an und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, musste ich das Buch unbedingt ganz lesen.

Der Einstieg in die Geschichte geschieht sofort und mitreißend, denn man erlebt sofort einen spannenden Prolog.
Leider hatte ich manchmal das Gefühl, dass alles etwas zu schnell passiert. Da das Buch relativ dünn ist, musste wahrscheinlich alles in die paar Seiten "passen".
Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen, die Charakter waren gut ausgearbeitet, obwohl ich mehr etwas mehr Tiefgang gewünscht hätte. 
Der Plot ist abwechslungsreich, magisch und unterhaltsam und beinhaltet auch eine stimmige und schöne Liebesgeschichte, die mich gefesselt hat.
Den Schreibstil von Nica Stevens fand ich aber richtig klasse, alles ließ sich flüssig und leicht lesen, es kam zu keiner Zeit Langeweile auf.

Fazit:
Hüter der fünf Leben hat mir gut gefallen und trotz kleinerer Schwächen ist es wirklich ein tolles Leseerlebnis gewesen.

Bewertung:


Freitag, 9. Februar 2018

Aquila

Autorin: Ursula Poznanski

Inhalt:
Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.

Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn ...

Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?

Meinung:
Dies war mein zweites Buch von der Autorin und es hat mir wieder sehr gut gefallen. Angesprochen hat mich das Buch, durch das interessante und auffallende Cover.
Diesmal werden wir in die italienische Stadt Siena entführt, wo wir mit Nika eine spannende Spurensuche erleben. Zu Anfang herrscht noch völlige Leere in ihrem Kopf, ein totaler Blackout über ganze 2 Tage. Nicht zu wissen, was geschehen ist und völlig im Dunkeln zu tappen, ist bestimmt ein schreckliches Gefühl. Mir war Nika schon ab den ersten Seiten sympathisch, deswegen konnte ich mich gut in ihre Situation hineinversetzen, mit ihr mitfiebern und miträtseln.
Auch die Charaktere waren sehr authentisch und passten zur Geschichte und die Spannung war konstant da, sodass die Seiten nur so davonflogen.
Besonders gut gefallen hat mir die Idee mit der kryptischen Liste, die Nika sich als Gedächtnisstütze geschrieben hat und ihr dann doch zunächst als wirre Stichworte und Zitate erscheinen. Die Rätsel, die sich Nika auf diese Art selbst gestellt hat, sind clever und laden zum Mitknobeln und auch zum Mitfiebern ein.

Fazit:
Ursula Poznanski hat wieder einen packenden Thriller geschrieben, der sich zu lesen lohnt.

Bewertung:





Sonntag, 21. Januar 2018

Vampire Academy - Blutschwestern

Autorin: Richelle Mead

Inhalt:
Die Vampire Academy ist eine Schule für junge Vampire und ihre Beschützer. Auch die siebzehnjährige Rose - halb Mensch, halb Vampir - wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite stehen zu können, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Seit Lissas Eltern bei einem Autounfall den Tod fanden, besteht zwischen Rose und Lissa eine besondere Verbindung. Irgendjemand scheint es auch auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der gut aussehende Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll ...

Meinung:
Diese Reihe habe ich jetzt schon zweimal komplett gelesen und als ich sah, das es zu Band 1 eine Jubiläumsausgabe geben soll, musste ich diese unbedingt haben.

Die Geschichte beginnt gleich Actionreich, man erfährt das die beiden Hauptcharaktere Rose und Lissa auf der Flucht sind. Warum das so ist, erfährt man im laufe der Geschichte.
Die beiden Freundinnen gehören unterschiedlicher Rassen an, Rose ist eine Dhampirin/Wächter und Lissa ist ein reinrassige Moroi/Vampirin. Weitere Rassen werden noch erwähnt wie die Strigoi, die blutrünstigen bösen Vampire und natürlich die Menschen.
Beide Hauptprotagonisten mochte ich ab der ersten Seite. Rose ist ein leidenschaftlich und vor allem impulsiver Charakter, sie ist immer bemüht Lissa vor allen Gefahren zu schützen. Lissa ist genau das Gegenteil von Rose, sie ist ruhig und hat so etwas liebenswürdiges Wahnsinniges an sich, dem man nicht widerstehen konnte.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Rose erzählt, man erfährt einiges über ihre Gefühle und Gedanken.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, leicht und mitreißend. Sie trifft genau den richtigen Ton der Jugend und schreibt zudem spannend und gefühlvoll.
Richelle Mead erschafft eine tolle neue Vampirwelt, in der es vieles zu entdecken gibt und die nicht zu kitschig ist.

Die Bonusstorys kann ich jedem Fan dieser Reihe empfehlen, man erfährt kleine neue Details, als Neueinsteiger sind sie nicht unbedingt notwendig, aber lesenswert.

Fazit:
Vampire Academy – Blutschwestern ist ein fesselnder Auftakt einer Vampirreihe. Mit Intrigen, Rachespielchen und Geheimnissen sorgt das Buch auf jeder Seite für Spannung.

Bewertung:









Samstag, 6. Januar 2018

Mondprinzessin

Autorin: Ava Reed

Inhalt:
Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm...

Meinung:
"Hoffnung ... und Glauben, dass alles gut werden wird. Diese zwei Dinge sollten wir nie verlieren, denn sie tragen uns durch den Tag und durch die Nacht. Sie sind unser Schwert und unser Schild."

Durch dieses wunderschöne Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden, es ist mir sofort aufgefallen. Es strahlt eine mystische Stimmung aus und verrät dem Leser noch nicht viel von der Geschichte, aber genug ob einen neugierig zu machen. Die Aufmachung der Kapitel, mit den Zitaten und den Sternen, fand ich richtig schön.
Zum Anfang der Geschichte lernen wir Juri kennen und erfahren von einer Entführung, die ein ganzes Königreich in Atem hält.
Dann lernen wir Lynn kennen, ein 17-jähriges Mädchen, welches in keinem tollen Haus, sondern im Heim lebt und nicht gerade glücklich ist. Sie feiert ihren Geburtstag und bekommt ein böses Geschenk - und das ist kein Geburtstagskuchen.
Die einzelnen Kapitel sind mit Lynn und Juri gekennzeichnet, so dass man sich einfacher in den wechselnden Perspektiven zurechtfindet. 
Die Grundidee empfand ich als einzigartig und beim Lesen konnte ich diese wundervolle fantasievolle Magie regelrecht spüren.
Die Geschichte habe ich sehr schnell durchgelesen, was wahrscheinlich an dem bildhaften und flüssigen Schreibstil gelegen hat.
 Leider bin ich etwas hin und her gerissen, ich mochte das Buch sehr gern, aber etwas Tiefgang bzw. mehr Handlung hätte ich mir gewünscht. Alles wurde sehr schnell abgehandelt, so dass mich das Ende etwas unvorbereitet getroffen hat. Ich werde auf alle Fälle, das nächste Buch "Mondlichtkrieger", welches im August 2018 erscheint, lesen.

Fazit:
Auch wenn "Mondprinzessin" von mir einen kleinen Kritikpunkt bekommen hat, kann ich jeden dieses Buch empfehlen. Lest es und macht euch eine eigenen Meinung von diesem tollen Buch. Die Fortsetzung "Mondlichtkrieger" erscheint im August 2018 und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

Bewertung:


Dienstag, 2. Januar 2018

The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

Autor: J. D. Barker

Inhalt:

Er kennt kein Erbarmen. Er wird töten, wen du liebst. Denn du hast gesündigt.

Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist und dass er es nie erfährt...


Eigene Meinung:

Ein Fußgänger ist von einem Bus erfasst wurden, worauf hin Sam Porter von seinem Kollegen Nash an diesen Ort bestellt wird. Das Opfer hatte ein Päckchen bei sich, welches auf eine bestimmte Art verpackt wurde. Seit fünf Jahren hat die Polizei bereits mit diesem Täter zu tun. Er entführt einen Menschen und schickt an deren Familie zuerst ein Ohr, dann ein Auge und anschließend auch die Zunge. Nun ist er tot und doch gibt es keine Hinweise auf seine Identität.
Ein Tagebuch vom Täter wurde gefunden, aus dem viel über die Kindheit des Killers herausgefunden wird und auch Hinweise, außerdem stellte sich heraus, dass der "4MK" noch ein Opfer entführt hat.
Der Schreibstil ist trotz wechselnden Perspektiven sehr gut zu lesen und packend. Es geht ziemlich blutig und grausam zu, aber der sarkastische Ton in dem Ermittlerteam lockerte alles etwas auf.
Porter ist ein sympathischer Mensch und ein brillanter Detektiv.
Recht früh kam raus wer der Täter war, dennoch blieb es spannend, denn es traten Wendungen auf die nicht vorausgesehen werden konnten.

Fazit:

Ein spannender Thriller den ich jeden Empfehlen kann.

Bewertung:



Mittwoch, 27. Dezember 2017

Dash & Lilys Winterwunder

Autoren: Rachel Corn & David Levithan

Inhalt:
Kurz vor Weihnachten entdeckt Dash in einer Buchhandlung ein rotes Notizbuch, in dem ein Mädchen namens Lily den Finder zu einem geheimnisvollen Spiel auffordert. Bald schicken sich die beiden gegenseitig quer durch Manhattan. Über das Notizbuch tauschen sie ihre Gedanken und Träume aus und kommen sich dadurch näher – das erste Treffen zögern sie hinaus, bis es fast zu spät ist …

Meinung:
Dieses Buch war mein erstes Weihnachtsbuch seit langem und hat mich gut auf Weihnachtszeit eingestimmt.

Der Roman wird abwechselnd aus Lilys und Dashs Perspektive geschildert, was mir besonders gefallen hat. So hatte man Einblick in beide Hauptcharaktere. Dash und Lily sind beide starke Protagonisten mit Ecken und Kanten, die detailliert ausgearbeitet wurden. Lily hat keinen besonders großen Freundeskreis und Dashs Kindheit enthält ein paar nicht so schöne Erlebnisse.

Die Idee um das Notizbuch fand ich sehr interessant und toll umgesetzt. 
Diese Geschichte ist keine typische Weihnachtsgeschichte, da der romantische Aspekt des Winterwunders deutlich im Vodergrund steht, aber es geht auch um Themen wie: Familie, erste Liebe, Homosexualität und das Erwachsenwerden.
Die Atmosphäre im Buch hat mir sehr gut gefallen. Rachel Cohn und David Levithan haben beide einen sehr angenehmen Schreibstil, so dass sich die Geschichte flüssig und schön lesen lässt.

Ein Ausschnitt aus dem Buch, welcher mit besonders gefallen hat:
>> Ich bin ein totaler Bücherwurm, was ein hoffnungslos altmodisches Wort ist, das mir schon allein deswegen gefällt. Natürlch gelte ich damit als hoffnungslos von vorgestern und sozialer Problemfall. Was mich jedoch nicht daran hindert, es laut auszusprechen. Bcherwurm klingt so schön wie Mauerblümchen, Blau kreuzler und Busenfreund - auch alles Wörter, die die Leute nur noch selten benutzen. << S. 10

Fazit:
"Dash & Lilys Winterwunder" ist ein romantisches, vorweihnachtliches Buch, welches mir ein paar schöne Lesestunden bereitet hat. Es passt hervorragend in die Vorweihnachtszeit hinein, kann aber auch einfach während eines ungemütlichen Tages auf der Couch gelesen werden.

Bewertung:



Freitag, 15. Dezember 2017

Der Rat der Neun

Autorin: Veronica Roth

Inhalt:
Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Sie hat eine besondere Gabe: Ihre Berührung löst Schmerzen aus oder sogar den Tod – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.

Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Meinung:
Als ich hörte das von Veronica Roth eine neue Reihe raus kommen sollte, war ich voll auf begeistert. Ich mochte ihre Bücher "Die Bestimmung" und hoffte auf eine ähnlich spannende Geschichte. Dieses Buch kann man aber leider absolut nicht mit „Die Bestimmung“ verglichen.

Es war nicht einfach in ihr neues Buch rein zu kommen, viele schwierige Namen, bei denen ich keine Ahnung hatte ich wie sie ausgesprochen werden, Orte und Planten die komplett neu waren, alles war etwas verwirrend. Und genau das, war zu Beginn das größte Problem. Beim Lesen bin ich einfach viel zu oft abgeschweift und habe mich teilweise gelangweilt.
Trotz aller Kritikpunkte ist das Universum in dem die Geschichte spielt sehr faszinierend und die Charaktere sehr gut ausgearbeitet.
Erzählt wird die Geschichte aus zwei Blickwinkeln: Einmal wird Akos' Seite beleuchtet und zum anderen erzählt Cyra ihre Sicht als Ich-Erzählerin, wodurch man sehr viele Einblicke in ihre Gefühlswelt bekommt.
Nach dem ersten 250 Seiten, wird es allmählich spannend und die Geschichte nimmt Fahrt auf. Es wird actionreich und endlich passierte mal etwas mehr. Ebenso bekommt man endlich ein paar Informationen, auf die man die ganze Zeit gewartet hatte.
Ob ich den 2. Teil lesen werde, steht noch nicht fest, so sehr konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Fazit:
Ich persönlich hatte mir mehr von der Geschichte erwartet. Die Grundidee ist gut, aber die Welt ist zu komplex und zu detailliert beschrieben, ich hätte mir mehr Handlung gewünscht.
Wer Durchhaltevermögen hat, kann es gerne mit dem Buch versuchen, ab Mitte bzw. Ende wird es spannend, anderen würde ich es nicht unbedingt empfehlen.

Bewertung: