Samstag, 16. September 2017

Ein ganz neues Leben

Autorin: Jojo Moyes

Inhalt:
«Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.»

Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.

Meinung:
Lou ist in einem ziemlich erbärmlichen Zustand anzutreffen – lebt in London, in einer von Wills Erbe bezahlten Wohnung, in der sie sich nicht heimisch fühlt, hat einen mehr als merkwürdige Job am Flughafen und ist zwischenzeitlich mit ihren Eltern zerstritten. Zur unbehaglichen Wohnung gehört auch eine riesige Dachterrasse. Hier beginnt die Geschichte und zum Glück geht sie auch weiter.

Leider konnte mich der zweite Teil nicht ganz so wie das erst Buch überzeugen. Lou hat sich total verändert und aus der lebenslustigen und auch witzigen Frau ist nicht mehr viel übrig geblieben. Was ich ganz gut nachvollziehen kann, es muss schrecklich sein eine geliebte Person zu verlieren. An manchen Stellen hat sich die Geschichte ewig gezogen, wo ich mir dachte: "Passiert bald wieder etwas". Dann gab es aber auch wieder Momente, dass ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen wollte. Allzu viel möchte ich nicht verraten, aber es gibt ein paar Geschehnisse die ich so nicht erwartet hätte, deswegen hat mir das Buch im Großen und Ganzen doch ganz gut gefallen.

Fazit:
"Ein ganz neues Leben" konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Aber wer gern wissen möchte wie es mit Lou weiter geht sollte das Buch unbedingt lesen.

Bewertung:



Sonntag, 3. September 2017

Ein ganzes halbes Jahr

Autorin: Jojo Moyes

Inhalt:
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Meinung:
Ich habe das Buch jetzt zum zweiten mal gelesen, da ich gleich im Anschluss mit dem zweiten Teil anfange.

Lou und Will sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Im normalen Alltag hätten sie sich wohl nie näher miteinander beschäftigt.
Louisa Clark, genannt Lou ist eine junge Frau, die ihren Weg im Leben noch nicht gefunden hat, auf der Suche nach Arbeit ist und dann auf Will trifft.
Ein Unfall hat Will mitten aus seinem Leben in ein ganz anderes Leben gerissen. Ein Leben was er nicht will und immer auf Hilfe von anderen angewiesen ist, ist für jemanden schlimm der vorher alles selbst organisiert hat und mitten im Leben stand. Als Lou in sein Leben tritt, verändert sich ein Teil seines "neuen Lebens".

Die Autorin hat mich vom ersten bis zum letzten Wort in ihren Bann gezogen. Das Gefühl selbst betroffen zu sein und in der Geschichte zu leben, erschien so real zu sein, dass schaffen nicht viele Autoren mit ihren Büchern.

Bis zum Schluss schafft es Jojo Moyes die Spannung aufrecht zu erhalten, und man hofft und bangt das Lou den Wettlauf gegen die Zeit gewinnt, und ihre ganze Arbeit nicht umsonst gewesen ist.

Fazit:
„Ein ganzes halbes Jahr“ ist ein facettenreiches, tiefgründiges Buch, das tief unter die Haut geht. Dieses Buch vergisst man so schnell nicht wieder.

Bewertung:



Sonntag, 13. August 2017

Morgen lieb ich dich für immer

Autorin: Jennifer L. Armentrout

Inhalt:
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Meinung:
Ich habe lange überlegt was ich zu diesem Buch schreiben soll. Diese Geschichte und die Charakter haben mich total beeindruckt. Am Anfang dacht ich, es wird wieder so ein typisches "Teeniestory" Aber in dem Buch steckt viel mehr drin, Freundschaft, Liebe und wie wertvoll das Leben doch ist.

Mallory und Rider sind realistisch dargestellt und entwickeln sich über den Lauf der Handlung. Beide haben viel durchgemacht, aber man spürt zu jeder Zeit ihre tiefe Verbundenheit. Besonders von Mallory war ich beeindruckt, sie hat ein so starke Entwicklung in der Story, dass sie für viele ein absolutes Vorbild sein sollte.
Jennifer L. Armentrout hat es geschafft, in mir die verschiedensten Emotionen wach zu rufen. Ich habe mit den Figuren gelitten, mich gefreut und musste sogar ab und zu mit den Tränen kämpfen, weil ihre Geschichte mich so mitgerissen hat.

Die Handlung war spannend, tiefgründig und fesselnd. Das einzig negative an dem Buch war, dass sich hin und wieder einige Passagen ein wenig gezogen haben. Aber die Entwicklung der Charakter und der Geschickte überhaupt, war so schön das mich der Kritikpunkt nicht allzu schwer wiegt.

Fazit:
"Morgen lieb ich dich für immer" überzeugt mit einer wunderschönen Geschichte, in der es um Liebe, Freundschaft und das wahre Leben geht. Von mir eine absolute Kaufempfehlung!

Bewertung:




Freitag, 28. Juli 2017

Evolution (2) - Turm der Gefangenen

Autor: Thomas Thiemeyer

Inhalt:
Evolution ist unaufhaltsam Evolution ist unausweichlich. Sie macht vor niemandem Halt. Auch nicht vor uns Mit letzten Kräften erreichen Lucie und ihre Freunde die Stadt der Überlebenden. Während Jem vor den Toren gegen angreifende Tiere kämpft, hofft Lucie im Inneren endlich Antworten zu finden. Doch im Schatten der Türme scheint das Mittelalter wieder aufgelebt zu sein: Wissenschaft gilt als schwarze Magie, Fragenstellen ist streng verboten. Als die Jugendlichen aus verbotenen Büchern erfahren, dass sie nicht die ersten Zeitreisenden sind, entlädt sich der Zorn des Burgherrn. Den Freunden bleibt nur die Flucht. Ihr Ziel: der einzige Ort, der noch Hoffnung verspricht - die Oase der Zeitspringer. Aber der Weg dorthin führt durch gefährliche Sümpfe, mitten ins Land der Squids.

Meinung:
Nachdem ich den ersten Teil von Evolution verschlungen habe, habe ich mich schon riesig auf den zweiten Band gefreut.
Am Anfang des Buches findet man eine Zusammenfassung des ersten Teiles, was ich richtig gut fand. So etwas würde gern in mehreren Reihen finden.

Thomas Thiemeyer hat seine Welt spannend und abenteuerlich weitergestaltet, als Leser konnte man sich nie sicher sein, welchen Personen man noch trauen kann.
Wie bereits im ersten Band wird die Geschichte abwechselnd aus den verschiedenen Sichten der Freunde erzählt. Trotz der vielen Perspektivwechsel kam ich zu keiner Zeit mit den verschiedenen Charakteren durcheinander, da jeder Charakter seine eigenen starke Persönlichkeit hat. Obwohl der Geschichte etwas Tiefgang fehlte, fühlte ich mich super unterhalten.

Der Schreibstil ist wie gewohnt einfach, schnörkellos und der Zielgruppe angepasst und lässt sich leicht lesen.
Schade fand ich etwas, dass man von den anderen Überlebenden, aus dem ersten Band nichts mehr erfahren hat. Dies nimmt aber keinen Einfluss auf die Geschichte selbst.

Fazit:
"Evolution - Der Turm der Gefangenen" kann ich jedem Dystopie Fan empfehlen. Zwar kann die Fortsetzung nicht ganz mit dem Auftakt mithalten, sorgt aber dennoch für ein spannendes Lesevergnügen.

Bewertung:



Montag, 24. Juli 2017

Wer nicht das Dunkel kennt

Autor: Sabine Klewe

Inhalt:

Kriminalhauptkommissarin Lydia Louis steht unter Schock: Das Unfallopfer, das sie befragen soll, ist der Rechtsanwalt Gregor Kepler – ein Mann, den sie aus der Vergangenheit kennt und dessen Gesicht sie in ihren schlimmsten Albträumen heimsucht ... Unauffällig gibt Lydia den Fall an einen jungen Kollegen ab. Kurz darauf werden sie und ihr Partner Chris Salomon an einen Tatort gerufen: In einem Teich wurde die entstellte Leiche einer Frau gefunden. Ihre Handtasche samt Handy liegt am Ufer. Ihr Name: Silvia Kastinzky. Ihr letzter Anrufer: Gregor Kepler. Diesmal muss Lydia den Fall übernehmen – und riskiert damit nicht nur ihren Job, sondern auch ihr Leben ...


Meinung:

Eine spannend klingende Geschichte. Bereits am Anfang fallen viele Namen und tauchen viele Personen auf. Die Kapitel sind in Tagen aufgebaut und einzelne Abschnitte noch mal mit Uhrzeiten, dass man ein Gefühl dafür bekommen sollte wie lang so ein Tag sein kann.
Die Charaktere die vor kam, schienen mir komplett übertrieben. Jeder hatte ein Geheimnis oder ein traumatisches Erlebnis mit dem der Charakter klar kommen musste. Dazu kam dann auch noch die Intrigen gegen Lydia Louis, bis auf ihr Partner schien alle gegen sie zu sein.
In der Regel finde ich es gut, wenn es nicht nur um diesen Fall geht sondern auch dieses Zwischenmenschliche berücksichtigt wird. Allerdings war es in diesem Buch  zu viel und wieder rum zu Oberflächlich. Es wurde zu dick aufgetragen, dass es wiederum zu übertrieben wirkte.
Leider gab es auch keine spannenden Wendungen. Von vornherein war es klar, wer wohl der Killer ist, in diese Richtung wurde ermittelt. Die Aufklärung war anschließend nur noch eine Formsache.
Echt schade am ende, weil die Idee und das Grundgerüst ist wirklich toll.

Fazit:

Hat mich leider nicht überzeugt, trotz einer guten Grundidee.

Bewertung:


Freitag, 14. Juli 2017

AchtNacht

Auto: Sebastian Fitzek

Inhalt:

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Eigene Meinung:

Vermutlich bin ich nicht die einzige die an "The Purge" denken muss, ein Horrorfilm, in dem 12 Stunden lang jegliches illegales Handeln erlaubt und Straffrei bleibt. In diesem Buch von Sebastian Fitzek geht es allerdings um einen Namen der gezogen wurde und als vogelfrei gilt. Jeder darf ihn töten und erhält nach vorzeigen eines Beweises zehn Millionen Euro Belohnung.
Ich mochte bereits die Filme und auch so das Buch. Es ging um Schuld, Sühne, Liebe und Betrug.
Wie es für seine Bücher gehört, verläuft das Buch rasant mit Irrungen und Wirrungen, bis hin zu einem überraschenden Ende.
Noch schockierender ist die Tatsache, dass diese "Story" gar nicht so abwegig mit der Realität ist. Menschen sind so leicht zu beeinflussen, dass man nur hoffen kann, dass diese Fiktion auch Fiktion bleibt.

Fazit:

Mal wieder ein gelungener Fitzek, der einfach nicht aus der Hand gelegt werden konnte.

Bewertung:



Samstag, 8. Juli 2017

Weil ich Layken liebe

Autorin: Colleen Hoover

Inhalt:
Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…

Meinung:
Endlich habe ich mal ein Buch von Colleen Hoover gelesen, ich bin wahrscheinlich eine der letzten, der ihre Bücher noch nicht kannte. Aufgrund anderer Blogger habe ich mich jetzt an ein Buch von ihr gewagt und ich muss sagen wow, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ich wollte vorher eigentlich noch ein anderes Buch zu Ende lesen. Musste aber unbedingt die Geschichte von Layken und Will weiter verfolgen.

Als ich damals nur den Klappentext gelesen hatte, dachte ich in dem Buch würde es nur um ein verliebtes Pärchen gehen, aber zur Mitte hin des Buches taucht ein neues niederschmetterndes Geheimnis auf, welches mich einige Tränen kostete. Das Buch umfasst einfach alles, was im Leben wichtig und wertvoll ist.

Die Art, wie die Autorin dem Leser die Poetry-Slams näher bringt, und die Ausdruckskraft, die in den Gedichten liegt, fand ich wahnsinnig toll.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Layken, der Schreibstil ist locker und leicht, die Seiten fliegen einfach so dahin. In vielen Momenten musste ich mit Layken lachen, aber auch weinen.
Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend, weil man nicht ahnen kann, wie sich die Geschehnisse entwickelen bzw. es immer wieder überraschende Wendungen in der Handlung gibt.

Fazit:
Abschließend kann ich sagen, dass mich dieses Buch absolut überrascht hat. Eine wundervolle Liebesgeschichte mit Tiefen und Höhen. Den 2. Band "Weil ich Will liebe" werde ich auch auf alle Fälle lesen.

Bewertung: