Sonntag, 16. Oktober 2016

Harry Potter und das verwunschene Kind

Autoren: John Tiffany und Jack Thorne

Basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling

Inhalt:
Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.


Meinung:
Zuerst einmal, dieses Buch ist kein neues Buch von J. K. Rowling. Die Geschichte passiert auf dem Theaterstück, welches im Juli 2016 Premiere in London gefeiert hat.

Somit ist das Buch auch wie ein Theaterstück aufgebaut. Es gibt keine detaillierte Umgebungsbeschreibung, sondern jede Rolle hat seinen Text. Wenn man das weiß geht man wahrscheinlich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch ran. Zum Schluss hat es mich beim lesen nicht mehr gestört, das es kein richtiger Roman war.

Das Buch lies sich flüssig lesen und die Idee fand ich ganz gut. Ich glaube viele wollten wissen wie es mit Harry und seinen Freunden weiter ging und den Autoren ist es gelungen die Geschichte weiterzuführen.

Was mir aber leider nicht so gefallen hat, war Albus am Anfang. Er hat sich oft selbst bemitleidet, was mir richtig auf die Nerven ging und ich sogar das Buch erst einmal bei Seite legen musste. Harry war aber auch nicht unbedingt mein Lieblingscharakter, er war oft sehr unfair zu Albus, was ich nicht richtig nachvollziehen konnte. Am besten hat mir eigentlich nur Ron gefallen, er hatte sich meiner Meinung nach am wenigsten verändert und das war auch gut so. Nebensächlich waren auch Harrys andere Kinder was ich schade fand. Wahrscheinlich wäre das Theaterstück sonst zu lang geworden.

Fazit:
Im Großen und ganzen hat mir das Buch gefallen, auch wenn es einige Schwachstellen hatte. Deswegen gibt es von mir 4 von 5 Sternen.


Bewertung:



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