Montag, 31. Oktober 2016

Anders

Autor: Anita Terpstra

Inhalt:

Wie gut kennen wir die, die uns am nächsten sind, wirklich?
Alma Meester, ihr Mann Linc und die beiden Kinder Iris und Sander sind eine ganz normale, glückliche Familie. Bis zu dem Tag, als der elfjährige Sander zusammen mit einem Freund während eines Ferienlagers spurlos verschwindet. Der andere Junge wird kurz darauf tot aufgefunden, doch Sander bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Sechs Jahre später meldet sich ein junger Mann bei einer deutschen Polizeistation. Er sei der verschwundene Sander Meester. Die Familie ist überglücklich, doch nach und nach kommen der Mutter Zweifel. Ist der Junge wirklich ihr Sohn? Und was ist in der Nacht damals tatsächlich passiert?

Eigene Meinung:

Das kleines Haus auf dem Cover inmitten eines geheimnisvoll Herbstwaldes, welches sich auf den Seiten der Klappbroschur fortsetzt, spiegelt gekonnt die Szene aus dem Inhalt des Buches wieder und bringt direkt das richtige Feeling mit sich.

Das Buch startet bereits mit der Suche nach dem elfjährigen Sander, welche erfolglos blieb.
Die Gefühlswelt und auch die Gedanken der nach sechs Jahren wieder zusammengeführten Familie ist nachvollziehbar und berührend. Dennoch blieb ein gewisses Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Rätsel und Fragen wurden aufgeworfen. Sofort beginnt man selbst mit zu rätseln und zu überlegen, was wirklich passiert war. Es schien, dass jede Person, welche in diesem Buch vorkam irgendein Geheimnis hat, welche sich wirklich bis zum ende des Buches nicht auflöste.

Ein unaufgeregter, aber flüssiger Sprachstil sorgt mitsamt kurzen Kapiteln dafür, dass man durchs Buch fliegt und den Geheimnissen schnell auf die Spur kommt.

Fazit:

Dieses Buch ist ein Thriller einer anderen Art, welcher Spannung und Grusel verspricht.

Bewertung: 


Ein großes Dankeschön an Blanvalet-Verlag und Bloggerportal.

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